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Evangelische Kirche Geisa

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Die Kirche in Geisa

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Auch wenn die evangelischen Christen in Geisa erst

1853 eine eigene Gemeinde begründen konnten, so

hat doch das evangelische Bekenntnis schon viel

eher den Glauben in der Stadt geprägt.

In der Reformationszeit gehörte das Geisaer Amt zur

Fürstabtei Fulda. Bereits in jener Zeit kam der
evangelische Glaube in die hiesige Gegend.

Der Einfluß des ehemaligen Lutherfreundes Georg
Witzel aus Vacha, der, nach seinem Zerwürfnis mit
Luther, in späteren Jahren wieder zur alten Kirche
zurückkehrte und im Dienst des Fürstabtes in Fulda
stand, hatte auch Auswirkungen auf das kirchliche
Leben in Geisa.

Einige evangelische Neuerungen wurden durch ihn
im Fuldaer Gebiet eingeführt.

1542 erließ der Fuldaer Fürstabt Philip Schenk von
Schweinsberg eine Reformationsordnung, welche das
Abendmahl in beiderlei Gestalt gestattete. Der
größte Teil der Bevölkerung trat zur neuen Lehre
über.

So wurde in Geisa seit 1542 nach lutherischer Weise
die christliche Botschaft verkündigt, empfing die
Gemeinde das heilige Abendmahl in beiderlei Gestalt
und die Priester heirateten, vielmals erwählten sie
ihre Haushälterinnen zur Ehefrau. Die Stadt mit ihrer
Bürgerschaft öffnete sich in Gottesdienst und
Gemeindeleben ganz dem evangelischen Glauben
und verließ doch nicht die al- te Kirche. Eine Art der
Reformation, die Erneuerung an der Schrift ohne  
Spaltung verwirklichte. Gut dreißig Jahre lang, bis
1576 waren die Geisaer also damals schon
evangelisch.

Unter dem Nachfolger, Fürstabt Balthasar von
Dernbach, wurde von 1570 bis 1573 die
Gegenreformation durchgeführt: die Priester mußten
ihre angetrauten Haushälterinnen wieder verstoßen,
das Abendmahl wurde nur noch im Brot gereicht und
die Schriften der Reformatoren verboten.

Auch die Bewegung der Wiedertäufer hatte in den
Jahrzehnten der Reformation in manchem Ort des
Geisaer Amtes Anhänger.

Auch nach der Wiederherstellung der alten
Glaubensform wurden in den Häusern weiterhin
Luthers Schriften gelesen, manche Geisaer Familien
nahmen noch lange Zeit später den weiten Weg zum
evangelischen Gottesdienst nach Tann auf sich
1.



1 Prof. Dr. Leppin, “Zu Geschichte und Vorgeschichte des Geisaer evangelischen
Kirchenbaus von 1853, in Festschrift „Evangelische Gemeinde Geisa, Heft zur Jahrfeier
2003“, S.12f., Geisa 2003.

 

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